Über uns
Akademie
Die Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg (ADK) ist eine offene und zukunftsweisende Institution für die Ausbildung in den performativen Künsten: Schauspiel | Regie | Dramaturgie. Die ADK pflegt ein nationales und internationales Netzwerk und ist regional fest verankert.
Auf dem gemeinsamen Campus mit der Filmakademie Baden-Württemberg liegt die ADK an der Schnittstelle von zeitgenössischen Theaterformen, Film und digitalen Medien. Der Campus mit seinen Lernmöglichkeiten ist einzigartig im deutschsprachigen Raum. Er ist ein Ort kreativer Impulse, ein Zukunftslabor, in dem der künstlerische Dialog täglich gelebt und praktiziert wird.
Die ADK schafft ein offenes Klima, das Neugier, Reflexion und kritischen Dialog fördert. Diversität ist ein Selbstverständnis. Auf Augenhöhe begleiten Lehrende der ADK die Student*innen als Mentor*innen.
Zu den erklärten Bildungszielen der Akademie gehört, alle Student*innen auf einen transdisziplinären Arbeitsbereich innerhalb von kulturellen Institutionen, aber auch außerhalb in unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft vorzubereiten.
Die Ausbildung der eigenen künstlerischen Persönlichkeit und Sprache sowie das Wissen über Phänomene der Kunst soll sie befähigen, kreative Räume als Orte der persönlichen und politischen Auseinandersetzung mit relevanten Themen zu eröffnen und zu bespielen.
Team
Leitbild
Verhaltenskodex
Die Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg GmbH (ADK) ist ein Ort, an dem viele Menschen zusammenarbeiten. Wir wollen gewährleisten, dass sie das in einer angstfreien Arbeitsatmosphäre tun können, die auf Respekt und gegenseitiger Wertschätzung beruht. Es bestehen in diesem Zusammenhang besondere Fürsorgepflichten für alle Beschäftigten, egal ob festangestellt oder als freie Mitarbeiter*innen, Student*innen und Dozent*innen der ADK. Deshalb sehen wir es als unsere Aufgabe an, Voraussetzungen für ein diskriminierungs-sensibles Arbeitsklima zu schaffen. Mehr dazu – siehe nachfolgend das entsprechende Dokument.

Gleichstellung
Für die ADK sind ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis sowie Fairness, Gerechtigkeit und Respekt ein besonderes Anliegen. Die Akademie hat diese Prinzipien in einem Gleichstellungsplan sowie im Leitfaden gegen Machtmissbrauch festgehalten, den Sie hier einsehen oder herunterladen (s.u.) können.
Ansprechpartner*innen bei Fragen in Sachen Gleichstellung und auch für Angelegenheiten, die das faire Verhalten im täglichen Miteinander betreffen sind:
Caspar Weimann: gleichstellung@adk-bw.de | Student*innen: awareness@adk-bw.de
Anmerkung zur Angabe der Pronomen
Menschen nutzen Pronomen (Fürwörter), um über eine bestimmte Person zu sprechen, ohne ihren Namen zu nennen. Es gibt viele Menschen, die als ‚weiblich‘ oder ‚männlich‘ wahrgenommen werden, obwohl sie das gar nicht sind, zum Beispiel nicht-binäre oder gendervariante Menschen. Um sich mit ihnen zu solidarisieren und auch grundsätzlich Gender-Stereotype zu überwinden, ist es im Selbstverständnis der ADK allen freigestellt, zum Namen auch die dazugehörigen Pronomen anzugeben.
Inklusion
Vielfalt ist künstlerische Stärke.
In der Lehre setzt die ADK seit zwei Jahren einen Schwerpunkt auf die Planung und Umsetzung inklusiver Studiengänge. 2024|25 startete die Akademie mit dem neuen Format der Lehre »Aesthetics of Access«, eine Vorlesungsreihe zum Thema Inklusion für alle Erstsemester*innen, in die erste Phase einer inklusiven Ausbildung. In diesem Rahmen fanden die Gesprächsabende »Ein Prozess des Verlernens – Inklusive Ausbildung in den Darstellenden Künsten« mit Konrad Wolf, Regisseur, Dozent, Kurator und Access-Berater und Dr. Birte Werner, Leiterin Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg (ZfKT) sowie »Vor, auf, hinter der Bühne: Was bedeutet Barrierefreiheit?« mit Matthias Nagel und Frederic Lilje zu theaterpraktischen Fragen statt.
Mit Unterstützung des Förderprogramms »Weiterkommen!« des Zentrums für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg hatte die ADK im Oktober 2023 das zweijährige Projekt »All Together Now« gestartet, in dem wir die Barrierefreiheit an der ADK überprüf(t)en und in einem Prozess unsere Veranstaltungen in der Lehre entsprechend befragen und erweitern wollen.
Öffentliche Veranstaltungen versucht die ADK so barrierefrei als möglich zu gestalten, und nach Möglichkeit Audiodeskriptionen anzubieten oder die Online-Teilnahme zu ermöglichen.
Die Access AG der ADK ist ein Forum von Mitarbeiter*innen der Hochschule und externen Expert*innen mit gelebter Behinderungserfahrung. Sie dient als planendes Organ für die Organisationsentwicklung hin zu mehr Inklusion. In regelmäßigen Treffen werden Maßnahmen zur Barrierefreiheit – in allen Bereichen der Ausbildung der Akademie besprochen.
Nachhaltigkeit
Geschichte
2007
Gründung – Gründungskreis: Dr. Dietrich Birk (ehm. Staatssekretär), Werner Spec (Oberbürgermeister Ludwigsburg), Prof. Dr. Claus Eiselstein (Staatsministerium), Hartmut Römpp (MWK), Hans-Georg Koch (MWK), Joachim Uhlmann (MWK), Dr. Klaus Bessey (Staatsministerium), Prof. Thomas Schadt (Geschäftsführer und Leiter der Filmakademie BW), Prof. Dr. Ludger Hünnekens (ABK Stuttgart), Prof. Dr. Werner Heinrichs (Rektor der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart), Prof. Volker Canaris (Leiter der Abt. Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart), Prof. Michael Huthmann (Abt. Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart), Prof. Martin Zehetgruber (Professor Bühnenbild ABK Stuttgart), Nina Haun (UFA).
2007/08
Bau Theaterturm. Architektonischer Entwurf und Konzeptionierung des Theaterturms von Prof. Zehetgruber, Leiter Bühnenbild-Studiengang an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
2008-2010
Prof. Wolfgang Bergmann, Gründungsdirektor und Geschäftsführer
2010-2011
Prof. Thomas Schadt, Direktor und Geschäftsführer
2011–2014
Prof. Hans-Jürgen Drescher, Direktor und Geschäftsführer
2014-2022
Prof. Dr. Elisabeth Schweeger, Direktorin und Geschäftsführerin
Seit März 2022
Prof. Ludger Engels, Direktor und Geschäftsführer